Sonderzulage für Beschäftigte im Krankenhaus

Kommunalpolitik

Am 1. Mai, passend zum Tag der Arbeit unter dem Motto "Solidarisch ist man nicht alleine", haben die SPD-Kreistagsfraktion und der SPD-Kreisverband beantragt, dass die Beschäftigten am Klinikum Freising für die Monate Juni und Juli 2020 eine Sonderzulage erhalten sollen - dies gilt für den medizinischen Bereich, für Verwaltung und Service.

Die Beschäftigten haben in den letzten Wochen enorm viel geleistet, um schwer erkrankte Corona-Patienten zu versorgen, und sie werden weiterhin viel leisten müssen.
Applaus für diese Leistung ist wichtig, aber Wertschätzung drückt sich auch in Bezahlung aus, daher haben wir diesen Antrag gestellt - hier der volle Wortlaut:

Antrag auf Gewährung einer Sonderzulage für die Mitarbeiter des Krankenhauses Freising


... die SPD-Kreistagsfraktion beantragt, folgende Thematik auf die Tagesordnung der nächsten Kreistagssitzung zu setzen:

Der Landkreis Freising setzt sich in den zuständigen beschlussfassenden Gremien dafür ein, dass das Personal im Freisinger Klinikum für die Monate Juni und Juli 2020 eine Sonderzulage erhält, die den Vorgaben des Bundesfinanzministers hinsichtlich Steuer- und Sozial­versiche­rungsfreiheit entspricht.

Die Zulage soll allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinikum Freising GmbH und der Medtralog Service GmbH im medizinischen, im Verwaltungs- und im Dienstleistungsbereich zugutekommen.

Da der Freistaat Bayern für die infrage kommenden Beschäftigten bereits eine Sonderzulage in Höhe von 500 Euro aus Mitteln des Freistaats in Aussicht gestellt hat, ergibt sich für den oben beschriebenen Beschäftigtenkreis eine örtliche Sonderzulage von in Summe bis zu 1000 Euro.

Der Landkreis Freising soll sich auch bei anderen Arbeitgebern der für die Sonderzulage in­frage kommenden Beschäftigten dafür einsetzen, dass diese Zulage zur Anwendung kommt.

 

Begründung:

Die Corona-Pandemie verlangt dem Personal an unserem Krankenhaus alles ab – dies gilt für alle Teile der Belegschaft: Ärztinnen und Ärzte, pflegendes Personal, Servicekräfte, Verwal­tung. Die Beschäftigten nehmen eine enorme körperliche und seelische Belastung auf sich, viele gehen erhebliche Risiken für die eigene Gesundheit ein, um die Gesundheit ihrer Pa­tienten wiederherzustellen.

Die Zulage soll ein Zeichen sein, dass wir, der Freisinger Kreistag und die Bevölkerung des Landkreises, den Beschäftigten unseres Krankenhauses zur Seite stehen und ihnen zu größ­tem Dank verpflichtet sind.

 

Unabhängig von dieser Zulage müssen Tarifverhandlungen in den kommenden Jahren end­lich dazu führen, dass die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen unserer Krankenhausbe­schäf­tigten nachhaltig verbessert werden.

 

Homepage SPD Kreisverband Freising

 

Counter

Besucher:485828
Heute:2
Online:1
 

WebsoziCMS 3.8.9 - 485828 -

 

Newsticker

04.06.2020 05:10 Koalition einigt sich auf Konjunkturpaket – „Mit Wumms“
Insgesamt 130 Milliarden Euro nehmen Bund und Länder für ein großes Konjunkturpaket in die Hand. Allein 120 Milliarden Euro davon kommen vom Bund. Im Mittelpunkt stehen Unterstützung für Familien, eine Mehrwertsteuersenkung und die Entlastung der Kommunen. Auch die Stromkosten sollen sinken. Und für Branchen, die besonders von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen sind, wird es

03.06.2020 18:45 Kinderbonus: So stärken wir Familien
Familien sind von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise besonders betroffen. Sie hatten zum Beispiel durch die Schließung von Schulen und Kitas besondere Lasten zu tragen. Noch immer können viele Eltern aufgrund der eingeschränkten Kita- und Schulöffnungszeiten nicht voll arbeiten. Deswegen wollen wir sie gezielt mit einem Kinderbonus unterstützen: 300 Euro einmalig zur freien Verfügung für

03.06.2020 18:43 US-Präsident Donald Trump sollte ausnahmsweise das Richtige tun
Die Proteste in den USA nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd schlagen in Gewalt um. Die Gründe sind für SPD-Fraktionsvizin Gabriela Heinrich klar: struktureller Rassismus und ein populistischer Präsident. „Ich trauere mit den Demonstrierenden in den USA um den getöteten George Floyd. Ich habe Verständnis für die Wut, ihr Protest ist selbstverständlich. Das gewaltsame Umschlagen

 

Florian Pronold

 

Natascha Kohnen